spanische Kunst.


spanische Kunst.
spanische Kunst.
 
Die spanische Kunst wird durch die Vielfalt ihrer Überlieferungen bestimmt, obwohl vieles aus vorgeschichtlicher (Mittelmeerraum, Altsteinzeit, Altamira, Felsbilder) und frühgeschichtlicher Zeit in Vergessenheit geraten ist.
 
 Iberer, Römer, Westgoten und Mauren
 
Am unteren Guadalquivir blühte unter phönikischem Einfluss vom 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr. die orientalisierende Kultur von Tartessos (Grabfunde von Huelva). Der Norden und Nordosten Spaniens wurde kulturell von den Keltiberern geprägt. Im östlichen Andalusien verbreitete sich im letzten Jahrtausend v. Chr. die iberische Kunst, zu deren Höchstleistungen das Turmgrab von Pozo Moro bei Albacete mit Löwenfiguren und Reliefs, die 1,3 m hohe Dame von Baza (4. Jahrhundert v. Chr.) ebenso wie die Dame von Elche, die Grabfiguren vom Cerro de los Santos (5.-1. Jahrhundert v. Chr.) und die Reliefs von Osuna (3.-1. Jahrhundert v. Chr.) gehören (alle in Madrid, Museo Arqueológico Nacional). Bewahrte die iberische Kunst gegenüber griechischen und karthagischen Einflüssen eigenständige Züge, so verschmolz sie mit der fortschreitenden Romanisierung spätestens im letzten vorchristlichen Jahrhundert mit der röm. Kunst. Die Brücke von Alcántara, der Aquädukt in Segovia, das Theater in Mérida, der Palast des Augustus in Tarragona u. a. sind Zeugen der röm. Herrschaft. Neben aus Rom importierten Kunstwerken ist auch ein reicher Bestand aus spanischen Werkstätten röm. Prägung erhalten geblieben, der sich v. a. in den archäologischen Museen von Madrid, Barcelona und Tarragona befindet (provinzialrömische Kunst). Obwohl schon vor dem Toleranzedikt von Mailand (313) viele christlichen Gemeinden in Spanien existierten, ist der Überlieferungsbestand an frühchristlicher Kunst sehr gering (Sarkophage, Mosaiken). Von den frühchristlichen Kirchen sind meist nur noch die Grundmauern erhalten. Eine Ausnahme bilden die Ruinen von Centcelles (4. Jahrhundert). Gut erhalten sind dagegen die in Quaderbauweise errichteten Kirchen aus westgotischer Zeit (409-711), wie San Juan in Baños de Cerrato bei Palencia (661 geweiht) und San Pedro de la Nave bei Zamora (Ende des 7. Jahrhunderts), Letztere mit reichem bauplastischem Schmuck. Charakteristisch für die westgotische Architektur ist der Hufeisenbogen. Neben der Architektur blühte besonders die Goldschmiedekunst (Weihekronen, Fibeln, Gürtelschließen).
 
Seit dem Einfall der Araber in Spanien (711) blieb der Süden bis zur Rückeroberung Granadas (1492) eine islamische Kunstprovinz, die eng mit der Entwicklung im Maghreb zusammenhing (maurischer Stil). Einwirkungen der islamischen Kunst sind zwar überall in Spanien in Architektur und Dekoration festzustellen, doch liegt der Schwerpunkt dieser arabischen Kultur bis 1050 in Córdoba. Hier gründete Abd ar-Rahman I. um 785 die große Moschee und Abd ar-Rahman III. Medina Azahara. Zweites künstlerisches Zentrum dieser Zeit war Toledo mit der 999 vollendeten, üppig ausgestatteten Moschee (seit dem 12. Jahrhundert Santo Cristo de la Luz). Der mozarabische Stil, der von unter arabischer Herrschaft lebenden oder in die nördlichen unbesetzten Gebiete emigrierten Christen ausgeführt wurde, nahm islamische Anregungen, besonders in der Ornamentik, auf; der Kirchenbau blieb auf den christlichen Kult abgestimmt, übernahm aber einzelne maurische Architekturformen, z. B. hufeisenförmige Fenster (San Miguel de Escalada, Provinz León, 913 geweiht; Santa María de Lebeña, Provinz Santander, nach 924; Santiago de Peñalba bei Ponferrada, 931 geweiht). Einen bedeutenden Beitrag zum mozarabischen Stil leistete die Miniaturmalerei (illustrierte Handschriften des Apokalypsenkommentars von Beatus von Liébana, 9. Jahrhundert). Zur gleichen Zeit entstanden in den christlichen Königreichen des Nordens Zeugnisse vorromanischer Baukunst in abendländischen Formen, zum Teil auch unter Verwendung byzantinischer Anregungen: z. B. in Asturien im 9. Jahrhundert Santa María de Naranco (ursprünglich königlicher Palast) und San Miguel de Liño bei Oviedo.
 
 
Die Zentren romanischer Baukunst befinden sich in Katalonien, Kastilien, León und Aragonien; sie standen durch wandernde Bauhütten mit den übrigen europäischen Kunstlandschaften (besonders Roussillon, Languedoc, Lombardei) in Verbindung. Für Katalonien, wo die romanische Kunst Spaniens ihren Anfang nahm, sind tonnengewölbte Saal- und Hallenkirchen bezeichnend (Klosterkirche San Pedro de Roda, Provinz Gerona, 1022 geweiht). Daneben entstanden auch flach oder offen gedeckte Hallenkirchen (San Clemente in Tahull, Provinz Lérida, 1123 geweiht). Auf Veranlassung Ferdinands I. wurde die Königskapelle von San Isidoro in León erbaut (1149 geweiht), die zu den gelungensten Raumkompositionen der Romanik zählt. In Jaca entstand die erste große romanische Kathedrale (Ostanlage 1063 geweiht), die für Spanien vorbildlich wurde (dreischiffig, drei Apsiden, Kreuzpfeiler und Säulen). Wallfahrtszentrum ganz Europas war seit dem 10. Jahrhundert Santiago de Compostela; die große Kathedrale (1060 ff.) errichtete man nach dem Vorbild von Saint-Sernin in Toulouse. Die Krypta (1168-75) birgt das Grab des Apostels Jakobus des Älteren An den Pilgerstraßen nach Santiago de Compostela entstanden viele romanischen Kirchen (u. a. San Martín in Frómista, 1066 bis um 1085). Zu den bedeutendsten spätromanischen Bauten gehören ferner die Kathedrale von Zamora (1151 ff.) und die Alte Kathedrale von Salamanca (1152 ff.), beide mit bemerkenswerten Vierungskuppeln. Die Stadtmauern Ávilas, wohl schon 1090 begonnen, sind ein großartiges Zeugnis profaner Baukunst, von der es auch noch weitere ausgezeichnete Beispiele gibt: Burg von Loarre, Palacio de los Duques de Granada de Ega in Estella, Casa de la Pahería (Rathaus) in Lérida.
 
Verhältnismäßig früh entwickelte sich die romanische Plastik (ab Ende des 11. Jahrhunderts): Reliefs im Kreuzgang von Santo Domingo de Silos (Provinz Burgos). Um 1100 entstanden das Grabmal der Doña Sancha im Benediktinerinnenkloster in Jaca und die Portalplastik von Santa María in Ripoll. 1188 wurden die bedeutenden Portalskulpturen des Pórtico de la Gloria der Kathedrale in Santiago de Compostela vollendet. Spanische Eigenarten sind der dekorative Reichtum und die stärkere Lösung der einzelnen Skulptur aus dem architektonischen Verband. Neben französische werden auch mozarabische Einflüsse wirksam. Von einer eigenständigen Rezeption antiker Vorbilder zeugen Kapitelle von San Martín in Frómista und der Kathedrale in Jaca. Ebenso expressiv wie farbenprächtig ist die überlieferte Holzplastik der Zeit (Kruzifixe, reliefierte Altarvorsätze). Die Elfenbeinschnitzereien zeigen häufig maurische Einflüsse. Sehr verbreitet waren Sitzstatuen der Maria mit dem Kind, die oft als Gnadenbilder verehrt wurden.
 
Die Hauptzeugnisse der romanischen Malerei gehören dem 12. Jahrhundert an. Führend war die katalanische Malerei (besonders in der Provinz Lérida: Fresken von Santa María und San Clemente in Tahull; heute Barcelona, Museu d'Art de Catalunya), die sich sehr selbstständig mit der byzantinischen Kunst auseinander setzte, aber auch Anregungen aus der mozarabischen Buchmalerei und französischen Wandmalerei verarbeitete. Einen Höhepunkt bilden die Fresken im Pantheon der Könige an San Isidoro in León. Auch Antependien sind wegen ihrer sorgfältigen Maltechnik gut erhalten (Antependium aus Vich, 12. Jahrhundert; Vich, Museo Arqueológico Artístico Episcopal). Bedeutende Werke der Buchmalerei des 11. Jahrhunderts sind die Bibel von Ripoll (Rom, Vatikanische Sammlungen) und die Bibel von Roda (Provinz Gerona; Paris, Bibliothèque Nationale de France).
 
 
Gleichzeitig mit der christlichen Romanik im Norden entstanden in Südspanien die Bauten der Almohaden. Die Giralda und der Patio de los Naranjos der einstigen Moschee (1178-98) in Sevilla sind Beispiele eines strengen, feingliedrigen Baustils dieser aus Nordafrika stammenden Dynastie. Ihre Festungsbaukunst war der ihrer christlichen Zeitgenossen weit voraus (Patio de Yeso im Alcázar von Sevilla und der 1047-81 erweiterte Palast Aljafería in Saragossa). Vereinzelt zeigt sich der almohad. Stil auch an nichtislamischen Bauten (ehemalige Synagoge Santa María la Blanca in Toledo, 12./13. Jahrhundert). Die raffinierte Kunst der Nasriden blühte vom 13. bis 15. Jahrhundert im Königreich Granada und gipfelte in der im 13. Jahrhundert begonnenen Alhambra. Die dort entwickelte Palast- und Gartenkultur war dem übrigen Abendland noch unbekannt. Die Innenräume schmückten prächtige Stuckarbeiten, die Gewölbe zierten Stalaktiten. Wasserbecken und Springbrunnen umgaben auch das Gartenschloss Generalife in Granada.
 
 
Der Übergang zur Gotik vollzog sich in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts in der Zisterzienserarchitektur. Ihre größten Klöster Santa María de Poblet und Santas Créus bei Valls liegen in Katalonien; nahe der Grenze zwischen Kastilien und Aragonien liegt Santa María de Huerta in der Provinz Soria.
 
Einer der ersten rein gotischen Bauten auf spanischem Boden ist die Stiftskirche des Augustinerklosters von Roncesvalles (1219 geweiht). Das erste Denkmal der von der Gotik der Île-de-France ausgehenden Baukunst ist die Kathedrale von León (1205 ff.), das zweite die Kathedrale von Burgos, 1221 begonnen, aber viel später vollendet (die Westtürme 1442-58 von Juan de Colonia). 1226 wurde der Grundstein zur Kathedrale von Toledo gelegt, die, Bourges nacheifernd, fünfschiffig ist und zu den größten Kirchen des Abendlandes gehört. Sie ist im Wesentlichen ein Bau des 13. Jahrhunderts, wurde jedoch noch bis ins 15. Jahrhundert durch angebaute Kapellen vergrößert. Die Kathedrale von Barcelona, 1298 begonnen, ist stilistisch mit Saint-Just in Narbonne verwandt. 1312 wurde die Kathedrale von Gerona als dreischiffiger Bau begonnen; 1417 beschloss man, eine 22,3 m breite einschiffige Saalkirche zu schaffen, nach der Art der Kathedrale von Albi. Eine Raumeinheit hatte schon die Kollegiatskirche von Manresa (1328 ff.) gesucht, indem sie den Seitenschiffen den Eigenwert nahm. Einen anderen Weg zur Vereinheitlichung des Raumes gingen die Meister der Hallenkirchen. Die großartigsten Lösungen zeigen die Kathedralen von Sevilla (1402-1506) und von Saragossa 1119-1520, gotischer Hauptbau 14./15. Jahrhundert, beide an der Stelle von Moscheen errichtet und durch deren Grundriss bestimmt. Die fünfschiffige Kathedrale von Sevilla zählt mit ihren Ausmaßen (116 m lang, 76 m breit) zu den imposantesten Bauwerken der Gotik. Ihr Grundriss wurde für viele Kathedralen Andalusiens vorbildlich. San Juan de los Reyes in Toledo wurde 1476 von König Ferdinand II. gestiftet und ist ein prächtiges Beispiel im isabellinischen Stil. In diesem an Dekoration überreichen Stil sind auch die kunstvollen Fassaden von San Pablo und am Colegio de San Gregorio in Valladolid gestaltet.
 
Ab dem 12. Jahrhundert herrschte in den ehemaligen maurischen, nun wieder christlich gewordenen Gebieten der Mudéjarstil. Seine Blütezeit liegt im 14. und 15. Jahrhundert (Alcázar von Sevilla, 14. Jahrhundert und später; die 1357 erbaute ehemalige Synagoge El Tránsito in Toledo und die 1314 errichtete Synagoge in Córdoba).
 
Zu den bedeutendsten und besterhaltenen der zahlreichen Burgen Spaniens gehören die von Manzanares el Real, Coca und Olite (alle 15. Jahrhundert).
 
Die Plastik orientierte sich am Vorbild der gotischen Figur der Île-de-France (Portal Sarmental der Kathedrale von Burgos, nach 1240; Portale der Kathedralen von León und Túy). Es entstanden die ersten monumentalen Altarretabel, deren Aufbauten bis in die Gewölbe der jeweiligen Bauten emporreichen (u. a. in den Kathedralen von Sevilla, 1482-1526, und Toledo, 1502 ff.). Zu den Hauptwerken des isabellinischen Stils gehört der Hochaltar der Kartause von Miraflores bei Burgos (1496-99) von G. de Siloé.
 
In der Malerei, besonders in Katalonien, ist sienesischer Einfluss bestimmend (F. Bassa, J. Serra). Auch Valencia, wo Pedro Nicolau 1390-1412 arbeitete, stand künstlerisch Italien nahe. L. Borrassa und B. Martorell entwickelten einen besonders erzählfreudigen und expressiven Stil. Im 15. Jahrhundert herrschte niederländischer Einfluss vor, so bei F. Gallego, L. Dalmau und B. Bermejo. J. Huguet und P. Berruguete, der am herzoglichen Hof in Urbino mit italienischen Malern zusammengearbeitet hatte, vermittelten Elemente der italienischen Renaissancemalerei nach Spanien. Zu den bedeutendsten Zeugnissen der Glasmalerei gehören die Fenster der Kathedralen von Burgos und León (13. Jahrhundert ff.).
 
 Renaissance und Manierismus
 
 
Die Anfangsphase des Platereskenstils bildet den Übergang zwischen Spätgotik und Renaissance. Sie wird charakterisiert durch die reiche, über die Bauwerke dekorativ gestreute Ornamentik. Ein Zentrum dieses Stils bildet Salamanca. Weitere Bauten des Stils sind das Hospital Real in Santiago de Compostela (1501-11) von E. Egas und die Kathedrale von Granada (1523 von Egas begonnen, 1529-63 fortgeführt von D. de Siloé). Berühmt wurde v. a. die Fassade der Universität von Salamanca (um 1525). Um 1540 nimmt die platereske Ornamentik Formen der italienischen Renaissance auf. Die Dekoration wird sparsamer, die Strukturen werden klarer (Alcázar in Toledo, Plan 1537; Universität in Alcalá de Henares von R. Gil de Hontañón, 1541-53). Gleichzeitig kamen einige wenige Bauten im reinen Stil der italienischen Renaissance zur Ausführung: der Palast Karls V. in Granada von P. Machuca (1526 ff.); der Escorial (von J. de Toledo für Philipp II. 1563 begonnen und von J. de Herrera 1567-84 fortgesetzt); der Palast in Aranjuez, die Börse in Sevilla, die Kathedrale von Valladolid, alle von Herrera erbaut. Für die strengen und schmucklosen Bauten von Herrera und seinen Schülern wurde die Bezeichnung Desornamentadostil geprägt. F. de Mora entwarf den Plan für die Stadt Lerma (Provinz Burgos, 1604 ff.) auf Wunsch des Herzogs von Lerma. In Andalusien wird die Renaissance durch die Jesuitenkirchen aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts (La Compañía de Jesús in Córdoba; Universitäts-Kapelle in Sevilla) vertreten. J. Mora ist der wichtigste Baumeister dieser Zeit in Madrid.
 
 
Typisch für Spanien bleibt die polychrome Holzplastik. Den Renaissancestil vermittelten in Spanien arbeitende italienische Künstler. Die spanische Renaissanceplastik prägten B. Ordóñez, der in Barcelona arbeitete, und D. de Siloé, der in Valladolid und Granada tätig war. In A. Berruguetes Werken vollzieht sich der Übergang zum Manierismus. Durch ihn wurde Valladolid zum Zentrum der Bildhauerkunst. J. de Juni, gebürtiger Franzose, erschien um 1533 in León und arbeitete später ebenfalls in Valladolid.
 
Auch die späteren Manieristen (z. B. G. Becerra) sind wie Berruguete von Michelangelos Werken beeinflusst. Ihre Figuren sind weniger individuell charakterisiert; ihre Darstellungen folgen Tendenzen der Gegenreformation. Hervorragende Werke der Goldschmiedekunst stellte die Familie Arfe her.
 
 
Seit der Hochrenaissance orientierte sich die spanische Malerei vorwiegend am italienischen Vorbild. F. Yáñez lernte unter Leonardo da Vinci in Florenz. V. J. Masip der Ältere und sein Sohn V. J. Masip der Jüngere sind von Raffael und seinen manieristischen Nachfolgern beeinflusst. A. Berruguete und L. de Morales entwickelten sich zu bedeutenden spanischen Malern des Manierismus. Ein Begründer der Sevillaner Malerschule ist Pedro de Campaña (Pieter de Kempeneer). Als Porträtisten wirkten am Hofe Philipps II. A. Mor, A. Sánchez Coello und dessen Schüler J. Pantoja de la Cruz, die mit Tizian den europäischen Porträtstil des 16. Jahrhunderts entscheidend prägten. Spätmanieristische Maler, die für Philipp II. arbeiteten, sind Becerra und J. Fernández de Navarrete. Außer ihnen repräsentieren die italienischen Künstler, die für Philipp II. im Escorial arbeiteten (u. a. P. Tibaldi, L. Cambiaso, F. Zuccari, B. Carducho), den spätmanieristischen Stil in dieser Zeit in Spanien (Escorialstil). Der bedeutendste manieristische Maler, El Greco, war vorwiegend in Toledo tätig. In Andalusien trat P. Céspedes hervor, nicht nur als Maler, sondern auch als Gelehrter und Dichter.
 
 Barock und Spätbarock
 
 
Im frühbarocken Stil wurde die Jesuitenkirche San Isidro del Real in Madrid erbaut (1626-64). In Sevilla errichtete Leonardo de Figueroa (* um 1650, ✝ 1730 ?) die Kirchen Santa María Magdalena (1691-1709), San Luis (1699-1731) und den Palacio de San Telmo (begonnen 1691) in Anlehnung an Werke F. Borrominis. Die großen Kathedralen erhielten ihre Fassaden: A. Cano schuf die in Granada (1667 ff.) und F. de las Casas y Novoa die von Santiago de Compostela (1738 ff.). Eine neue Bauaufgabe war die Anlage von Rathausplätzen (»plazas mayores«). Den bedeutendsten entwarf Alberto Churriguera für Salamanca (1729 ff.). Mit dem Namen der Künstlerfamilie Churriguera, die v. a. in Salamanca tätig war, verbindet sich eine ornamental besonders reiche Ausprägung des spanischen Spätbarock (Churriguerismus). Portal und Fassade des Hospicio de San Fernando in Madrid (1722-29) von P. de Ribera sind weitere bedeutende Beispiele des spanischen Spätbarock. Unter den Bourbonen wurden die königlichen Schlösser La Granja de San Ildefonso bei Segovia (1721-62, Park nach dem Vorbild von Versailles), Aranjuez (um 1722) und El Pardo (1722) nahe bei Madrid im klassischen italienischen Barockstil errichtet.
 
 
Ein wichtiges Aufgabengebiet neben wandhohen Retabeln und Chorgestühlen bildeten die Figuren für die großen Prozessionen während der Karwoche. Führend waren die Bildhauerschulen von Kastilien und Andalusien mit den Zentren Valladolid (G. Fernández), Sevilla (J. Martínez Montañés; Juan de Mesa, * 1583, ✝ 1627; P. Roldán) und Granada (P. de Mena y Medrano, J. de Mora). Ihre Vertreter gestalteten Andachtsbilder, deren Realismus zum beherrschenden Ausdrucksmittel wurde (Estofadoskulptur). F. Zarcillo y Alcaraz in Murcia schuf besonders pathetische und volkstümliche Figuren.
 
 
O. Borgianni sowie B. und V. Carducho vermittelten wesentliche Elemente der italienischen frühbarocken Malerei nach Spanien. L. Tristan, J. Sánchez Cotán, J. B. Mayno, P. de Orrente waren die ersten Maler Kastiliens, die den neuen caravaggesken Realismus übernahmen. In Sevilla gehörten zu der ersten Generation der Barockmaler J. de las Roelas, F. Herrera (el Viejo) und F. Pacheco, der v. a. als Kunstschriftsteller und Lehrer von D. Velázquez Bedeutung hatte. In Valencia vertrat die gleiche Stilstufe F. Ribalta. Von den Werken dieser Maler gehen die größten spanischen Künstler des 17. Jahrhunderts aus: J. Ribera stellte den neuen, durch harte Kontraste betonten Realismus in den Dienst einer typisch spanisch wirkenden mystischen Aussage. Er war vorwiegend in Valencia und Neapel tätig. F. de Zurbarán arbeitete v. a. für Klöster (u. a. Guadalupe). Velázquez wurde nach seiner Ausbildung in Sevilla, wo er in genrehaften Bildern Volkstypen realistisch darstellte, Hofmaler in Madrid. Mit seinen Bildnissen der königlichen Familie schuf er einen Porträtstil, in dem Repräsentation und individuelle Charakterisierung eine neuartige Verbindung eingehen. In ihrer lichten Farbigkeit und der fast skizzenhaften Pinselschrift wirkten seine Bildnisse auf die französischen Impressionisten. Der gefeiertste Maler Sevillas war B. E. Murillo, dessen Madonnen ebenso volkstümlich wurden wie seine Gassenbubenbilder. Neben ihm arbeiteten in Sevilla Valdés Leal und F. de Herrera (el Mozo), der 1672 Hofmaler in Madrid wurde. Die spätbarocken, mehr dekorativen Werke der Maler C. Coello, José Antolínez (* 1635, ✝ 1675) und J. Carreño de Miranda bilden den Abschluss der Madrider Malerschule. Die bourbonischen Könige beriefen seit Anfang des 18. Jahrhunderts französische Maler an den spanischen Hof (M.-A. Houasse; Jean Ranc, * 1674, ✝ 1735; L. M. van Loo).
 
 Klassizismus und 19. Jahrhundert
 
Den Klassizismus vertraten in Spanien in der Architektur V. Rodríguez Tizón, der San Marcos (1749-53) in Madrid erbaute, und der noch strikter die klassizistischen Regeln beachtende J. de Villanueva, der den Prado errichtete (erster Plan 1785). An der 1757 in Madrid gegründeten Academia de San Fernando wurden auch Bildhauer im klassizistischen Stil unterrichtet, die vorwiegend in der Hauptstadt arbeiteten (u. a. M. Álvarez).
 
In der Malerei versuchte A. R. Mengs, 1761-69 Hofmaler in Madrid, das Kunstleben im klassizistischen Sinne zu lenken. Seinen Einfluss überwand F. de Goya, der nicht nur als Maler zu den überragenden Persönlichkeiten der europäischen Kunst gehört, sondern der auch mit seinen grafischen Zyklen neue und zukunftweisende Maßstäbe setzte. Nach ihm verlor die spanische Malerei an Bedeutung. J. und F. de Madrazo traten als Porträt- und Historienmaler hervor, M. Fortuny I. Carbó v. a. als Genremaler. Spanischer Hauptmeister des Impressionismus wurde J. Sorolla. Zu großer Beliebtheit brachte es der an El Greco und Goya anknüpfende Kastilier I. Zuloaga y Zabaleta.
 
 20. Jahrhundert
 
Die neuere Entwicklung der spanischen Kunst kommt in Persönlichkeiten zum Ausdruck, die entscheidend die Gesamtsituation der Kunst des 20. Jahrhunderts mitgeformt haben. Ausbruch und Folgen des Spanischen Bürgerkriegs zwangen zahlreiche Künstler zur Emigration (meist nach Frankreich, aber auch nach Mexiko und Südamerika). Seit 1946 zeigte sich ein Neuanfang, der sich in Barcelona um die Zeitschrift »Dau al Set« (1948-54) und in Madrid um die Künstlergruppe »El Paso« (1957-60) konzentrierte.
 
Seit 1900 gab in der Architektur das Werk von A. Gaudí, ein Höhepunkt der europäischen Jugendstilkunst (in Spanien »Modernismo«), Impulse, die sich nicht auf die Architektur beschränkten, sondern sich auch auf Skulptur und Malerei ausweiteten. Weitere bedeutende Vertreter des Modernismo sind Lluís Domènech i Montaner (* 1850, ✝ 1923), Josep Puig i Cadafalch (* 1867, ✝ 1957) und Josep Maria Jujol i Gibert (* 1879, ✝ 1949). In den 1930er-Jahren entstanden Bauten im internationalen Stil, der besonders von der Architektengruppe »Grupo Artistas y téchnicos« getragen wurde, auch von dem später international bekannt gewordenen J. L. Sert. Neben Francisco Javier Saénz de Oiza und José María García de Paredes traten nach Mitte der 70er-Jahre eine ganze Reihe junger Architekten mit klassisch orientierter, individueller moderner Architektur hervor. R. Bofill und die Planungsgruppe Taller de Arquitectura fanden internationale Aufmerksamkeit mit postmodernen Großbauten. Auch die Bauten des Studios PER (Lluís Clotet, Oscar Tusquets, Pep Bonet und Cristian Cirici) sind von postmodernen Formelementen geprägt. Mit der zeichenhaften und organisch-assoziativen Architektur von J. R. Moneo und dem Urbanismus der Architektengruppe Oriol Bohigas, David Mackay und Josep-M. Martorell (und im Anschluss daran), auch ermutigt von den internationalen Erfolgen spanischer Architekten (R. Bofill, S. Calatrava) entfaltete sich in jüngster Zeit eine Architekturszene, die im Sinn eines kritischen Regionalismus traditionelle mit symbolistischen, konstruktivistischen und dekonstruktivistischen Bauformen sowie solchen der rationalen Architektur frei kombiniert und so den Stil einer mediterranen »Neuen Sinnlichkeit« findet. Beispielgebend wirkten die Bauten von Moneo (u. a. Gebäude der Bankinter, Madrid, 1973-76; Bahnhof Atocha, ebenda, 1984-92; Modernes Museum und Architekturmuseum, Stockholm, 1994-98; Mehrzweckgebäude »Gran Kursaal« in San Sebastián, 1999). Bohigas, seit 1980 für die Stadtplanung Barcelonas verantwortlich, entwarf den Bau des Olympiadorfs Nova Icaria im Stadtteil Poble Nou mit 4 km langer Strandpromenade, Jachthafen und Autobahnring (1987-92), wofür als leitende Architekten Federico Correa und Alfons Milà tätig waren. Einzelaufträge in Barcelona erhielten u. a. Josep Lluís Mateo (Sozialsiedlung in Poble Nou, 1984-90; Umbau der Catex-Fabrik zu einem Kultur- und Sportzentrum, 1991 fertig gestellt), Mackay und Martorell (Mollet-Wohnblock, 1983-87; Parc de la Creueta del Coll, 1987-92) sowie in Badalona Esteve Bonell und Francesc Rius (Olympische Basketballhalle, 1987-92). Hervorragendes leisteten auch Albert Viaplana und Helio Piñón mit der Plaça de Sants (1981-83) und dem Kulturzentrum (1994 eröffnet) in Barcelona. José Antonio Martínez Lapeña und Elías Torres fügten das Krankenhaus in Móra d'Ebre, Provinz Tarragona, als Flachbau in die Landschaft (1982-88). Ortsbezug zeichnet auch die Bauten von Antonio Cruz und Antonio Ortiz aus (Meeresmuseum, Cádiz, 1986-88; Bahnhof Santa Justa, Sevilla, 1989-91). Guillermo Vázquez Consuegra baute in Sevilla das neue Schifffahrtsmuseum (1988-92); Lluís Domènech und Mitarbeiter banden den neuen Stadtteil Barrio de Canyeretan zitatenreich an das historische Zentrum von Lérida an (1982-90). Interessante architektonische Lösungen zeigen auch Juan Navarro Baldeweg (Zentrum für soziale Dienste, Madrid, 1985-89; Hydraulisches Museum, Murcia, 1988; Mühlen am Segura, Murcia, Umbau 1990), Jaume Bach und Gabriel Mora (Raventós-Kellereien, Barcelona, 1985-88), Jordi Garcés und Enric Sòria (Medizinisches Zentrum, Tarragona, 1983-87) und die Galicier César Portela (Kaianlage in Villagarcía de Arosa, Provinz Pontevedra, u. a. mit Aquarium, 1983-85) und Manuel Gallega (Kulturzentrum in Chantada, 1990). Die Reihe der katalanischen Architekten ist noch zu ergänzen durch Julia Cano Lasso und Diego Cano Pintos (Auditorio de Galicia, Santiago de Compostela, 1986-89), Lluís Clotet und Ignacio Paricio (Bank von Spanien, Gerona, 1984-89), Óscar Tusquets (Wohnquartier in Tarragona, 1984-88), José Llinás (Umbau des archäologischen Museums von Barcelona, 1986-89, und des Teatro Jujol in Tarragona, 1991 ff.) sowie Beth Galí, Màrius Quintana und Antoni Solanas (Joan-Miró-Bibliothek, Barcelona, 1988-90). Im Gegensatz zu den eher monumental angelegten Bauten artikulieren Enric Miralles und Carme Pinós (Kulturzentrum La Pista, Els Hostalets de Balenyà, Provinz Barcelona, 1989-91) die spezifische Topographie eines Ortes und den Strukturwandel vom Ende des 20. Jahrhunderts in scheinbar »chaotischen« dynamischen Strukturen.
 
Auch die Entwicklung der modernen Plastik, stark durch Gaudí und die mit ihm zusammenarbeitenden Bildhauer beeinflusst, wurde durch den Bürgerkrieg und seine Folgen beeinträchtigt. Die auch als Bildhauer tätigen Maler P. Picasso, J. Gris, S. Dalí und J. Miró arbeiteten vorwiegend im Ausland, ebenso J. González, der bahnbrechend auf dem Gebiet der Eisenskulptur war, mit der sich auch P. Gargallo befasste. González mit seinen als Zeichen im Raum angelegten Plastiken gab den folgenden Bildhauergenerationen wichtige Impulse. Eisenplastik prägt bis heute die spanische Bildhauerkunst: Jorge Oteiza (* 1908) mit seinen »Cajas« (1938-58), Pablo Serrano (* 1910), Andreu Alfaro (* 1929) mit streng geometrischen Arbeiten. Martín Chirino (* 1925) schloss sich der Gruppe »El Paso« an. International bekannt mit großen Aufträgen für monumentale Metallplastik wurden besonders E. Chillida und Antonio Gabino (* 1922), aber auch M. Berrocal mit seinen Schmiedearbeiten. Realistisch arbeiten Julio L. Hernández (* 1930), Francisco López (* 1932) und Antonio López-García (* 1936), andere Künstler haben sich der Objektkunst und Installation zugewandt, z. B. Miquel Navarro (* 1945). Zu den jüngeren reinen Eisenplastikern zählen u. a. Agustí Roqué (* 1942), Elisa Arimany (* um 1945), der auch als Maler tätige Sergi Aguilar (* 1946), Susana Solano (* 1946) mit Installationen, Juan Muñoz (* 1953, ✝ 2001), Jaume Plensa (* 1955), Txomin Badiola (* 1957) und Pello Irazu (* 1963). Ebenfalls an die Tradition der Metallplastik knüpfen Angeles Marco (* 1947), Ricardo Cotanda (* 1953) Perejaume (* 1957), Fernando Sinaga (* 1951) und Marisa Fernández (* 1957) an. Grenzüberschreitend mit Rauminstallationen arbeiten u. a. Cristina Iglesias (* 1956), Montse Ruiz (* 1959), Anna Mauri (* 1963), Gabriel F. Corchero (* 1958), Victor Blasco (* 1962) und Xoan Anleo (* 1960).
 
Die spanische Malerei des 20. Jahrhunderts ist ebenbürtige Fortsetzung der großen Tradition des 16.-18. Jahrhunderts. Entscheidende Stilprägungen der modernen Malerei wurden von spanischen Künstlern geschaffen beziehungsweise erhielten von ihnen wichtige Impulse, der Kubismus von Picasso und Gris, der Surrealismus von Dalí und Miró. Auch seit 1945 ist eine große Zahl von spanischen Künstlern in das internationale Blickfeld getreten. Bedeutende Beiträge zur informellen Kunst leisteten R. Canogar, L. Feito, Manolo Millares (eigentlich Manuel Millares Sall, * 1926, ✝ 1972), der besonders auch mit skulpturalen Bildobjekten experimentierte, und A. Saura (Mitglieder der Gruppe »El Paso« in Madrid) sowie A. Tàpies (der der Gruppe »Dau al Set« in Barcelona angehörte). E. Arroyo und die Gruppe »Equipo Crónica« mit Manuel Valdés (* 1942) und Rafael Solbes (* 1940, ✝ 1981) setzten sich für eine politisch engagierte Kunst ein. Mit großformatigen, subtilen Zeichnungen von menschenleeren Interieurs und Landschaften traten María Moreno (* 1930) und Isabel Quintanilla (* 1938) hervor. Im Anschluss an die avantgardistischen Positionen von Tàpies, Arroyo und Millares Sall sowie an internationale Entwicklungen treten v. a. jüngere Maler mit einer abstrakt-gestischen, mythisch aufgeladenen Malerei hervor, wie Miquel Barceló (* 1957), José Manuel Broto (* 1949), Juan Uslé (* 1954), José Maria Sicilia (* 1954), Victoria Civera (* 1955) und Gerardo Delgado (* 1942) ; seltener werden Tendenzen wie der experimentelle Konstruktivismus (z. B. von Federico Guzmán, * 1964; Soledad Sevilla, * 1944) oder die postmoderne Malerei (z. B. von Ferrán García Sevilla, * 1949; Charo Pradas, * 1960; Rogelio López Cuecan, * 1959) aufgegriffen.
 
 
J. Guidol: Die Kunst Spaniens (a. d. Engl., 1964);
 P. Tisné: Spanien. Bildatlas der s. K. (a. d. Frz., 1968);
 
S. K. heute. 21 Künstler aus der Slg. des Museums für abstrakte Kunst, Cuenca, Ausst.-Kat. (1968);
 J. Williams: Frühe span. Buchmalerei (a. d. Engl., 1977);
 M. Haraszti-Takács: Spanish genre painting in the seventeenth century (Budapest 1983);
 A. E. Pérez Sánchez: Historia del dibujo en España de la Edad Media a Goya (Madrid 1986);
 
España. Artisti spagnoli contemporanei, bearb. v. F. Demuro, Ausst.-Kat. Rotonda di Via Besana, Mailand (Mailand 1988);
 
Der Span. Bürgerkrieg u. die bildenden Künste, hg. v. J. Held (1989);
 H. Karge: Die Kathedrale von Burgos u. die span. Architektur des 13. Jh. (1989);
 C. Benedek: Das iber. Erbe Spaniens (tlw. a. d. ungar. Ms., 1990);
 E. D. Coad: Spanish design and architecture (London 1990);
 
Eisenskulptur aus Spanien, bearb. v. M. L. Borràs, Ausst.-Kat. (tlw. a. d. Span., Madrid 1990);
 M. Lenerz-de Wilde: Iberia Celtica. Archäolog. Zeugnisse kelt. Kultur auf der Pyrenäenhalbinsel, 2 Bde. (1991);
 
Picasso - Miró - Dalí u. der Beginn der span. Moderne. 1900-1936, hg. v. Sabine Schulze, Ausst.-Kat. (1991);
 
Spanien. Kunst des frühen MA. vom Westgotenreich bis zum Ende der Romanik, bearb. v. P. de Palol u. a. (Neuausg. 1991);
 
Span. Kunstgesch. Eine Einf., hg. v. S. Hänsel u. a., 2 Bde. (1991);
 
Vision oder Wirklichkeit. Die span. Malerei der Neuzeit, hg. v. H. Karge (1991);
 
Kunst in Spanien, hg. v. U. M. Reindl u. G. Rivet (teilw. a. d. Frz. u. a. d. Span., 1992);
 
Die neue span. Architektur, bearb. v. A. Zabalbeascoa (a. d. Amerikan., 1992);
 
Span. Bilderwelten. Lit., Kunst u. Film im intermedialen Dialog, hg. v. C. Strosetzki u. A. Stoll (1993);
 H. Orpel: Polit. Kunst in der zweiten Span. Rep. (1995);
 
Das grausame Spiel, Surrealismus in Spanien 1924-1939, hg. v. L. Gehrmann, Ausst.-Kat. Kunsthalle Wien (1995);
 
Traditionelles Bauen in Spanien, bearb. v. U. Stark (31995);
 S. Waldmann: Der Künstler u. sein Bildnis im Spanien des 17. Jh. (1995);
 K. Hellwig: Die span. Kunstlit. im 17. Jh. (1996);
 
Kunst in Spanien im Blick des Fremden. Reiseerfahrungen vom MA. bis in die Gegenwart, hg. v. G. Noehles-Doerk (1996);
 
Deco España. Graphic design of the twenties and thirties, hg. v. S. Heller u. L. Fili (San Francisco, Calif., 1997);
 
Die Gesch. der s. K., hg. v. X. Barral i Altet (a. d. Span., 1997);
 V. I. Stoichita: Das myst. Auge. Vision u. Malerei im Spanien des goldenen Zeitalters (a. d. Frz., 1997);
 J. A. Tomlinson: Malerei in Spanien. Von El Greco bis Goya, 1561-1828 (a. d. Engl., 1997);
 
Birkhäuser Architekturführer Spanien 1920-1999, hg. v. I. de Solà-Morales u. a. (a. d. Span., Basel 1998).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
barocke Malerei in Spanien: Stille Ekstasen
 

Universal-Lexikon. 2012.

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